Eindeutiges Anliegervotum zum Thema Straßenumbenennungen

Bürgerwille gegen Umbenennung von Straßen

"Wenn eine qualifizierte Mehrheit der Anlieger sich gegen die Umbenennung aussprechen, dann können wir das nicht einfach ignorieren"

Das Anliegervotum ist eindeutig. Die Bünder wollen keine Straßenumbenennungen - auch nicht in der Lettow-Vorbeck-Straße. Alle Anlieger der Lettow-Vorbeck-Straße, die sich an der Abfrage der Stadt Bünde beteiligten, haben sich gegen eine Umbenennung ihrer Straße ausgesprochen.

„Wenn eine qualifizierte Mehrheit der Anlieger sich gegen die Umbenennung aussprechen, dann können wir das nicht einfach ignorieren“, sagt Martin Schuster, Bürgermeisterkandidat der CDU Bünde. „Auch wenn Vertreter der SPD und der Grünen bereits angekündigt haben, in gewohnter Attitüde gegen den erklärten Bürgerwillen entscheiden zu wollen, so ist für uns klar, dass wir aktuell keiner Straßenumbenennung in Bünde zustimmen werden.“ So der CDU Chef weiter.

Dennoch, da sind sich die Christdemokraten einig, ist es gut und richtig, dass wir uns aktuell kritisch mit unserer Geschichte auseinandersetzen und die politische Debatte für viele einen Denkanstoß gibt. Hier zeigt sich, wie wichtig es ist, dass wir an unserer Erinnerungskultur arbeiten, statt zu versuchen unliebsame Zeugnisse ihrer Zeit aus unserer Gegenwart zu verbannen. In den Anliegergesprächen ist deutlich geworden, dass viele sich sehr kritisch mit der Geschichte Ihrer Straße auseinandergesetzt haben. Das ist gut und richtig.

Ein besonderer Dank gilt Jörg Militzer, der sich im Auftrag der Politik intensiv mit den Bünder Straßennamen beschäftigt hat.

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